(37:02, CD, Crispin Glover/Stickman/Soulfood, 2018)
Supergroup? Jein. Aber immerhin wirkt Sunswitch-Tommler Tomas Järmyr, neben seinen Aktivitäten in Pet Zoo und The Void Expansion seit einiger Zeit bei den Überhelden von Motorpsycho mit (hier: „The Tower”) wohingegen Bassist Trond Frønes bei solchen Unternehmungen wie Blood On Wheels, Goat The Head, Cadillac und Grand General zu finden ist und der dritte im Bunde, Kristoffer Lo an der Tuba (!) im Trondheim Jazz Orchestra verpflichtet ist. Als Sunswitch kommt das Trio nun, nach dem 2012 veröffentlichten selbstbetitelten Debüt, mit seinem zweiten Album, welches als Verbeugung vor der psychoaktiven Slow-Motion verstanden werden kann.
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‘No Gold In Aqaba’ und ‘The Cleansing Of Summer Rain’ heißen die beiden, zweiundzwanzigeinhalb sowie vierzehneinhalb Minuten schweren Senkbleie, die ebenso klingen, wie sich Instrumentarium aus Bass, Schlagzeug und Tuba anlässt. Schleppender Doom, der an die Anfangszeiten von Institutionen wie OM erinnert, amalgamisiert mit crimsonesken ‘Starless’-Schleppgrooves und sphärischen Ambient-Drones aus der Tuba. Alles befindet sich im Flow, was in dieser Beziehung keine kompositorischen Höchstleistungen voraussetzt. Aber das ist auch nicht nötig, da die Musik darauf zielt, tief nach unten zu ziehen. Bis die Sonne in ein Schwarzes Loch switcht.
Bewertung: 9/15 Punkten (CA 9, KR 10)
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